Fritzbox 7390

29. Dezember 2009

Endlich ist es sowieit – die Fritzbox 7390 erscheint im deutschen Handel!
Das neueste Modell aus dem Hause AVM erscheint leider etwas später als geplant (Siehe Post vor einigen Monaten , Fritzbox 7390 Vorstellung), dafür birgt das neue Schlachtschiff so einige Neuerungen. Zwar habe ich das Modell leider noch nicht testen können (Testbericht wird natürlich nachgebracht, sobald das Gerät verfügbar ist) – schauen wir uns die Features dennoch genauer an, damit ihr wisst was euch erwartet 😉

Fritzbox Wlan 7390 (c) AVM.de

Fritzbox Wlan 7390 (c) AVM.de

Die Fritzbox 7390 wird der direkte nachfolger der Fritzbox 7270 und unterstützt damit natürlich auch den 802.11 N Standard mit bis zu 300 Mbit / S. Um diese Geschwindigkeiten zu erreichen wird die sogenannte MIMO Technologie verwendet – die Fritzbox enthält drei Antennen, 2 Sende und eine Empfangsantenne. Anders als bei der Fritzbox 7270 sind diese nicht mehr sichtbar sondern im Gehäuse verdeckt.Sieht zwar schick aus, birgt jedoch manchmal Probleme – je nach Wlan Standard müssen die Antennen einen gewissen Abstand haben, um die bestmögliche Datenleistung zu bringen.

Durch das einbauen der Antennen wird dieser Abstand meist verringert – dazu kommt noch die deckende Plastikschicht, die ebenfalls Signalstörend wirken kann. Ein Beispiel dafür wäre der Linksys WRT160N, wo die Antennen einen äußerst geringen Abstand haben, wodurch nicht die bestmögliche Leistung erbracht wird. Hier vorzeitige Schlüsse zu ziehen wäre jedoch unfair gegenüber AVM – vielleicht belehrt uns das Berliner Unternehmen eines besseren. Der Vollständigkeit bleibt noch zu erwähnen, dass die Fritzbox 7390 natürlich gleichzeitig im 2,4 als auch im Störungsärmeren 5 ghZ Frequenzband senden kann. In der Vergangenheit gab es öfter Probleme mit 2,4 ghZ Frequenzen, da viele Haushaltsgeräte auf ähnlichen Frequenzen funken – durch die unterstützung des 5 ghZ Frequenzbandes werden diese Probleme umgangen.

Neben 802.11 N werden auch die Standards A,B,G unterstützt.Das Wlan lässt sich durch die gängigen Verschlüsselungsmethoden sichern, unterstützt wird WPA/WPA2 Mixed Mode, WPA2, WPA, WEP-64 sowie WPA-128 – von WPA sowie WEP rate ich aufgrund von Sicherheitsmängeln ab. Natürlich unterstützt die Fritzbox 7390 auch das von AVM entwickelte System Stick & Surf , das automatisch eine WPA2 gesicherte Verbindung zwischen Adapter und Router herstellt. Dafür wird der Adapter (Welcher ebenfalls Stick & Surf unterstützten muss, beispielsweise der AVM Fritz Wlan USB Stick N.

Zusätzlich zum Wlan gibt es auch 4 Gigabit Ethernet Ports – es folgt wieder ein ratschlag: Solltet ihr die Möglichkeit haben, euren PC problemlos via Kabel mit dem Router verbinden zu können, macht das bitte. Auch wenn Wlan mittlerweile eine sehr stabile Technologie ist – die Datenrate bei kabelnetzwerken ist wesentlich konstanter und nicht so störungsanfällig.

Wie in den anderen FON Wlan Vorgängermodellen ist auch diesmal wieder ein Modem integriert , das die Standards ADSL (6 Mbit) , ADSL2+ (16 Mbit) sowie VDSL2 (100 Mbit) unterstützt. Habt ihr einen UMTS USB Stick, könnt ihr diesen einfach in einen der zwei USB Ports der Fritzbox 7390 stecken und im Webinterface euren PIN eingeben – der Wlan Router verbindet sich automatisch mit eurem Anbieter und schon habt ihr Internet. Ein besonders witziges Beispiel, was man damit erreichen kann, hat ein AVM Mitarbeiter vor kurzem in einem Selbstexperiment veranschaulicht: Mit FRITZ!Box auch im Auto online!

Ebenfalls dabei ist eine DECT-Basisstation an die bis zu 6 Mobilteile angeschlossen werden können, beispielsweise das AVM FRITZ!Fon MT-D.
Dabei können bis zu fünf integrierte Anrufbeantworter genutzt werden , natürlich wird auch hier wieder Voice to Mail unterstützt (Sobald ein Anrufer auf den Anrufbeantworter spricht, wird euch diese via Mail als Audianhang mitgesendet) und  – sofern gewünscht – auch auf einem angeschlossenem USB Speicher abgespeichert.
Wie auch das Vorgängermodell , die Fritzbox 7270 , kann auch die Fritzbox 7390 als Faxgerät genutzt werden. Dabei werden eingehende Faxnachrichten per Mail an euch weitergeleitet (und/oder ebenfalls auf dem USB Speichermedium abgelegt), wenn ihr etwas herausfaxen wollt, nutzt ihr eine kostenlose Software von AVM.

Desweiteren können zwei analoge Telefone (Oder Faxgeräte) an die Fritzbox 7390 angeschlossen werden.  Aufgestockt hat AVM die Anzahl der USB Anschlüsse – statt nur einem wurden dem neuem Gerät nun zwei USB 2 Anschlüsse eingebaut , an dem Beispielsweise Drucker oder Speichermedien (Externe Festplatten oder USB Sticks) angeschlossen werden können, um die Funktionalität im Netzwerk anzubieten.

So wird der USB Drucker ohne Zusatzkosten zum Netzwerkdrucker! Eine gute Nachricht für alle, die gerne Datein auf die externe Festplatte des USB Ports (Nicht im Lieferumfang dabei :-) ) kopieren – natürlich unterstützt die Fritz!Box 7390 auch NAS , die Datein können zB via FTP auf die Fritz!Box gespeichert weden, die übrigens einen eigenen Netzwerkspeicher mitbringt (512 Mbyte). Dank des FRITZ!Mediaserver können Mediadatein auch im Netzwerk gestreamt werden!
Zu guter letzt bleibt noch der äußerst niedrige Stromverbrauch von durchschnittlichen 8-11 Watt zu erwähnen , der dank der ECO Mode Technologie von AVM erreicht wird.

Das wars im groben – wieviel sich im Vergleich zur Fritz!Box 7270 geändert hat, kann ich euch erst nach einem ausführlichem Test sagen. Ich weiß leider noch nicht, wann ich ein Testgeräte bekomme beziehungsweise das Gerät schlussendlich auf den deutschen Markt kommt – eins sei aber gesagt, die Fritzbox 7390 wird zuerst in Deutschland erhältlich sein, Österreich und die Schweiz folgen nacher (Grund dafür ist nicht das Marketing sondern unterschiedliche Standards der Internetanbieter (ISP)).




{ 46 comments… read them below or add one }

Leave a Comment

{ 2 trackbacks }

Previous post:

Next post: