WEP und WPA

Bei allen Vorteilen eines Drahtlosen Netzwerkes müssen wir Ihnen natürlich auch die Negativpunkte dieses Systems aufführen. Die größte Stärke des WLAN, die große Mobilität, ist gleichzeitig auch die größte Schwäche. So können Sie bei kabelgebundenen Netzwerken (LAN) gezielt LAN-Kabel verteilen, um Unbefugten den Zugang zum Netzwerk zu verweigern. Bei einem Wireless Network können Sie das leider nicht. Daher muss eine andere Art der Zugriffsbeschränkung her – ein Passwort. Der Administrator des Netzwerkes gibt im Backend einen geheimen Code (Das Passwort) ein, welches anschließend mit dem ausgewähltem Algorithmus verschlüselt wird (WEP , WPA, WPA2). Sobald sich der Host (Ein PC / Notebook) verbinden will, fordert der Access Point das Passwort (verschlüsselt) an. Der Besitzer des PC gibt das Passwort ein, es wird verschlüsselt und an den Router geschickt. Dieser vergleicht dann das verschlüsselte Passwort, das Sie eingegeben haben, und den eben erhaltenen Code. Sind sie ident, bekommt der Host eine IP und darf ins Netzwerk / Internet. Sollte das Passwort nicht stimmen, bekommt der Host eine Verweigerung. Wenn Sie eine Verschlüsselung gewählt haben, wird ab jetzt jedes Paket dass Sie oder der Access Point senden, ebenfalls mit dem gewählten Algorithmus verschlüsselt, was das abhören des Datenverkehrs verhindern soll.

Die üblichen Methoden der Verschlüsselung sind WEP, WPA sowie WPA2.

WEP

Von WEP ist zunächst abzuraten. Der “Wired Equivalent Privacy” Standard ist die älteste der gänigen Verschlüsselungen und wird von älterer Hardware meist unterstützt. WEP wurde jedoch vor einigen Jahren geknackt, so ist es einem Angreifer (Fälschlicherweise oft  “Hacker” genannt)  innerhalb weniger Minuten möglich, Ihr Passwort herauszufinden. Nicht nur, dass er damit Zugang in Ihr Netz bekommt – er kann Ihre freigegebenen Daten sehen und mit Ihrem Passwort, sollte es Ihr Standardpasswort sein, illegalen Aktivitäten im Internet nachgehen oder gar auf Ihren Namen einkaufen etc. Verwenden Sie WEP nur, wenn Ihre Hardware (Router oder Adapter ) kein WPA(2) unterstützt, aber selbst hier gilt:
“Lieber schlecht als garnicht” – 95% der User, die sich in fremde Netzwerke einwählen , tun dies nur um “eben etwas im Internet zu schauen” und kennen sich nicht gut aus. Zumindest diese Masse an Personen grenzen Sie durch ein WEP gesichertes Wlan aus!

WPA

Wesentlich sicherer als WEP ist das aktuellere WPA (“Wi-Fi Protected Access”), welches als Nachfolger von WEP gilt.

WPA basiert auf WEP, bringt jedoch “Dynamische Schlüssel” hinzu (TKIP) und nutzt eine wesentlich höhere Bit-Verschlüsselung.

Bis November 2008 galt WPA mit TKIP als unknackbar, im November gelangen die ersten Angriffe auf einzelne Pakete, was jedoch keine weiteren Folgen hatte.

Wenn Sie gerne mehr technisches über WPA erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch bei Wikipedia

Schreibe einen Kommentar