Wlan Hot Spots

Hot Spot Technik

Unter einem Hotspot versteht man ein öffentliches Drahtlosnetzwerk, das meist nur gegen Bezahlung genutzt werden kann. Immer mehr Cáfes und Restaurants entdecken diese Technik aber auch für sich – man wirbt damit, in diesem Restaurant gemütlich neben einer Tasse Kaffee arbeiten zu können.
Hot Spots werden aber ebenso von öffentlichen Institutionen, Hotels sowie zunehmend mehr Privatleuten zu Verfügung gestellt.

Die Technik dahinter ist sehr ähnlich mit jender, die Sie eventuell zu Hause verwenden: Es gibt meist einen primären Access Point der mittels Modem mit dem Internet verbunden ist. Mit diesem Router sind mittels Wireless Distribution System weitere Access Points verbunden, die im gesamten Hotel verbaut sind. Statt “günstiger” Wlan Router greifen größere Betriebe gerne zu teureren Repeatern, da diese eine bessere Leistung und einfachere Administration versprechen.

Der Router hat eine Datenbank in dem die Zugangsdaten (Entweder Zugangsschlüssel oder Benutzerkennung)  gespeichert sind. Hat ein User sich mit dem Netzwerk verbunden wird er automatisch mit einer vom Administrator festgelegten Website verbunden, die ihn zum Eingeben des (meist bei der Rezeption erworbenen)  Zugangscodes auffordert. Nur nach ordnugnsgemäßer Eingabe wird der Host für den Internetzugang freigeschaltet. Sobald der User eine Internetseite auffordert, läuft ein Timer mit. Haben Sie eine Karte für 30 Minuten erworben, haben Sie ab diesem Moment nurnoch genau 30 Minuten Zeit. Moderne Hot Spots bemerken es, wenn Sie das Netzwerk frühzeitig verlassen und  pausieren an dieser Stelle den Countdown.

Sicherheit im Hot Spot

Wie in jedem Netzwerk gelten auch in einem Hot Spot (Auch “Hotspot”) gewisse Sicherheitsregeln. So verschlüsseln manche Hotspots jeden Client mit einem anderen Code oder schirmen die User gegenseitig ab. Dies hat den Zweck, dass die User nicht gegenseitig “Sniffen” können, daher den Netzwerkverkehr des anderen sehen.
Ein Hotspot hat meist keine WEP/WPA Zugangsschlüssel, das verbinden zum Netzwerk ist daher einfach. Um den Zugang zu dem äußeren Netzwerk, meist dem Internet, zu erhalten, müssen Sie – wie erwähnt – zahlen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Zahlen mittels Prepaid Karte:Sie erwerben an der Rezeption / Theke eine Prepaid Karte (Preise meist zwischen 2-10 € / Stunde)  und geben den erhaltenen Code in der Eingabemaske ein.
    Ab dann läuft der interne Counter , der Sie nach Ablauf der Zeit zum Eingeben eines neuen Codes auffordert. Dies ist die am häufigst anzutreffende Technik da sie dem User die beste  Kostenübersicht (“Transparenz”) bietet. Der User weiß wieviel er auszugeben hat und wie lange er surfen kann.
  2. Zahlen nach Zeit:Mittlerweile eher selten anzutreffen ist das Zahlen nach Zeit. Dies war früher in einigen Hotels anzutreffen – Sie loggen sich beim Hotspot ein, geben
    Ihre Hotelzimmer Nummer ein und der Timer läuft. Am Tag der Abreise wird zusammengezählt wie lange Sie im Internet waren und dementsprechend
    die Kosten berechnend. Sie als User brauchen zwar keine Karten erwerben , haben dafür eine sehr eingeschränkte Kostentransparenz.
    Nicht selten ist der “Schreck groß” , wenn Sie bei der Abreise mehr zahlen müssen als Erwartet.
  3. Einige Hotspots haben eigene Abrechnungsmodelle – fragen Sie hier nach den Zahlungsmöglichkeiten und wählen Sie die für Sie am besten passende Möglichkeit aus.

Freie Funknetze

Unter einem “freien Funknetz”  versteht man ein öffentlich Zugängliches Drahtlosnetzwerk (WLAN), dass von einer Privatperson / Organisation / Vereinen etc betrieben wird. Die Nutzung dieser Netzwerke ist kostenlos , administriert werden sie von den Betreibern. Die Betreiber nutzen ihre eigenen Wlan Access Points , spielen auf diese jedoch  eine spezielle Firmware die besondere Einstellungen bietet (der am meisten Empfohlene Router ist übrigens der Linksys WRT54GL )

Die Betreiber gehören meist einer speziellen Organisation an, im deutschsprachigen Raum sehr verbreitet ist die Organisation FREIFUNK, welche keine Registrierung erfordert. Freifunk Netzwerk finden, verbinden und kostenlos Surfen!

Freie Netzwerke im Vergleich

  1. FreifunkFreifunk basiert auf der Idee, jedem kostenlos den Zugang ins Internet bereit zu stellen – vor allem in den Gegenden , wo  kein DSL-Zugang möglich ist.
    Betreiber eines Freifunk-Hotspots verdienen kein Geld und betreuen ihren Access Point ehrenamtlich. Jeder Besitzer eines Wlan tauglichen Gerätes kann kostenlos und ohne Anmeldung dem Netzwerk beitreten und surfen.  In manchen Städten ist der Freifunk fast Flächendeckend zu erhalten, um hier hilfe zu schaffen gibt es regelmäßig aktualisierte Karten (“Maps”), wo die Freifunk-Netzwerke eingetragen sind. Für das betreiben eines Freifunk Netzwerkes wird kein spezieller Router benötigt, lediglich die Firmware muss änderbar sein. Rechtlich gesehen ist der Betreiber eines Freifunk-Netzwerkes abgesichert – laut Justiz ist jener für die Straften verantwortlich, dier sie ausübt – nicht, wer den Zugang öffentlich zu Verfügung stellt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website von Freifunk.Je nach Stadt haben die Freifunk Communitys übrigens andere Namen, in Wien heißt es zum Beispiel “Funkfeuer”.
  2. FON ist ein 2005 gegründetes Unternehmen, dass ebenfalls die Verbreitung öffentliche Netzwerke als Ziel hat. Anders als Freifunk ist es jedoch nicht gänzlich kostenlos:
    Wie üblich können Privatleute / Organisationen etc.  ihr eigenes Funknetzwerk eröffnen. Im Gegensatz zu Freifunk wird hier jedoch ein spezieller Router, der La Fonera, welcher ab 19,95€ zu kaufen ist. Sollten Sie einen FON hotspot betreiben, können Sie sich als Linus oder als Bill anmelden. Als Linus geben Sie anderen FON-Administratoren (Dh. User, die selber ein FON Hotspot zu Verfügung stellen) kostenlosen Zugang ins Internet. Im Gegenzug dazu können auch Sie kostenlos in jedes FON-Netzwerk einsteigen.
    Als Bill verdienen Sie Geld durch das Teilen Ihres Internetzugangs: 50% des Gewinns, den Fon durch Ihren Hotspot macht, geht an Sie. Die Auszahlugnsgränze beträgt 20€.
    Wenn Sie einen Hotspot als BILL betreiben und in einer anderen Stadt in ein FON Netzwerk eintreten wollen, müssen Sie zahlen . Sie zahlen genausoviel wie ein Besucher, der kein Teilnehmer (Dh. Administrator eines FON Spots) ist.User, die selber keinen FON Hotspot betreiben, werden ALIEN genannt.
    Der Preis für BILL und ALIEN User  liegt derzeit bei 5€ / Tageskarte, LINUS können – wie beschrieben – in jedes Netzwerk kostenlos einsteigen.
  3. EigeninitiativeHäufig findet man auch freie Netzwerke (dh. Wlan ohne Verschlüsselung) , die jedoch nicht den namen “FON xxx” oder “xxx.funkfeuer” etc. tragen.
    Es ist Ihnen nicht gestattet, sich in ein offenes Wlan einzuloggen, wenn dieses nicht explizit als “offen” erklärt wird. Im Zweifelsfall verbinden sie sich lieber nicht, da dies
    strafrechtliche Folgen haben könnte. Nicht jeder der vergisst, sein Wlan zu sichern, macht dies absichtlich und will dass andere User darin surfen.

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