DHCP

29. Dezember 2008

Das Dynamic Host Configuration Protocol ist ein Protokoll zur automatischen vergabe von IP Adressen im Netzwerk. Dies erleichtert die Aufgabe des Netzwerkadmins, da er die Vergabe der Adressen nicht manuell auf jedem PC ausführen muss. Desweiteren verspricht DHCP eine erhöhte Skalierbarkeit und das leichte eintreten eines Netzwerks – Verbindung herstellen und los gehts. Sollte es mehrere DHCP Server in einem Netzwerk geben (Meist ist der Wireless Lan Access Point  gleichzeitig der DHCP Server) wird jener genutzt, der eher antwortet.

Die meisten neuen Router unterstützen diesen Service , der für Privatleute durchaus zu empfehlen ist. Bei fortschrittlicheren Routern kann man eine “Range” eingeben, also einen Adressenbereich, von wo bis wo IP Adressen vergeben werden. Werden zum Beispiel von 192.168.1.110 bis 192.168.1.150  Adressen vergeben, lässt sich die maximale Anzahl an möglichen Netzwerkclients einschränken.

Um den Verschleis an IP Adressen im Netzwerk zu decken, wird nach einem gewissen Intervall die IP Adresse wieder freigegeben. Sollte der Host nach dieser Lease-Time immernoch aktiv sein, bekommt er mit hoher Wahrscheinlichkeit die selbe IP Adresse vergeben. Die Router speichern in einer Datenbank, welcher Host welche IP Adresse erhalten hat – sollten Sie also kurz aus dem Netzwerk austreten und kurz danach wieder eintreten, haben Sie weiterhin die selbe Adresse. Wenn Sie sich für die Technik interessieren, hilft Ihnen Wikipedia.

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